Kirche Rossow
  Startseite
 

Lieber Leser!

Nun ist es bestätigt.

Die Kirchengemeinden, die nicht mehr als 300 Mitglieder vorweisen können, werden als Körperschaft öffentlichen Rechts abgeschafft.
Dies wurde auf der Landessynode beschlossen.

Über 100 
Kirchengemeinden haben dazu Widerspruch eingelegt,

so auch wir.

Wenn man sich überlegt, dass wir nur über 100 Einwohner im Ort sind, was soll dann diese Zahl 300?

Obwohl es abzusehen war, hatten wir immer noch Hoffnung.

Obwohl es schon lange geplant war – mit der Begründung von Wirtschaftlichkeit und Organisation –
lebten wir in dem Vertrauen auf weise Entschlüsse.

Was wird nun geschehen? Gemeinden sollen mit anderen fusionieren, um so das Gesetz, das ab Januar
2022 in Kraft tritt, umzusetzen.

Wir sind enttäuscht.
Enttäuscht von der Landeskirche,
die das über Jahrzehnte vorangetrieben hat.

Über hunderte von Jahren sind wir eine kleine, aber eigenständige Kirchengemeinde. Alles wird
ehrenamtlich geleistet. In Zukunft haben wir dann nichts mehr
wirklich zu entscheiden.

Diese Kirche wird nicht mehr unsere Kirche sein.

Schade, dass zunehmend dem Zeitgeist gefolgt wird und somit wenige noch das Gefühl haben,
hier gut aufgehoben zu sein.

Was bleibt uns jetzt zu tun?



Wir starten die Aktion:
„FÜR 300“

Werden Sie Mitglied unserer Kirchengemeinde!
Sie sind herzlich willkommen.

Wir bieten:

Eine wunderschöne mittelalterliche Kirche, einen Ort der Spiritualität

Freundliche und engagierte Menschen

Einen kleinen Friedhof

und

Weites Land in der Nähe zur Kyritz-Ruppiner Heide
Bei Interesse melden Sie sich gerne!

Zwanglos, ohne Druck und entspannt können Sie bei uns Mitglied werden.










Weihnachten ist gekommen. Ein schöner Gottesdienst am Heiligen Abend vor unserer Kirche mit einer Legende von drei Bäumen, dargestellt von kleinen und großen Kindern.


 
 Liebe Leser!


Wird es dieses Jahr Weihnachten geben?
Wird sich uns Christus auch diesmal zuwenden?
Oder wird die Welt zuvor untergehen?
Das sind alte, aber immer mal wiederkehrende Fragen, 
vor allem in Zeiten von Unheil und Krise.

Kaum noch bekannt ist, dass unsere Adventszeit eine Zeit 
der Buße und des Fastens ist. 
Die Adventszeit zielt auf Weihnachten hin - auf die Geburt von Jesus, der Menschwerdung Gottes. Um dieses Fest richtig zu begehen, ist eine Vorbereitung nötig, ganz wie bei der Planung einer großen Geburtstagsfeier. Bei einem religiösen Fest geht es dabei aber eher um eine geistliche Vorbereitung.
Diese geistliche Vorbereitung wurde klassisch mit Fasten und Gebet durchgeführt. Und heute?
Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Zeit. Sorgen um Gesundheit und um gesellschaftliche Veränderungen halten  uns in täglicher Anspannung. Panikmache und Negativmeldungen erreichen uns von allen Seiten und mittendrin stehen wir.
Es ist in den letzten zwei Jahren zu beobachten, wie in allen Bereichen zunehmend die Nerven blank liegen. Plötzlich tauchen die alten religiösen Fragen auf. Die Fragen um Leben und Tod, die Fragen um  Vertrauen und den Sinn von Allem. 
Man sagt, dass in Zeiten der Krise der Charakter eines Menschen sichtbar wird. Sehen wir also genau hin. 

 Eine adventliche Zeit.
Ihre Antje Rösler
 
 




Liebe Leser!

Am 31. Oktober ist Reformationstag. 
Reformation heißt: Veränderung.

An diesem Tag wird an eine durch Martin Luther 
innerkirchliche Bewegung erinnert, die die Trennung der 
Kirche im Spätmittelalter auslöste. 
Seit über 500 Jahren gibt es unsere evangelische Kirche. Es ist  zu beobachten, dass diese Kirche mit Veränderungen in den letzten Jahren so gar keine Probleme hat. Veränderungen finden in fast allen Bereichen statt. Die Kirche ist bunt und vielfältig wie noch nie. 
Überall ist Kirche dabei. 
Vor einiger Zeit führte ich dazu ein nachdenkliches Gespräch mit einem Mitglied unserer Landeskirche.
„Ich mag gar nicht mehr in Gottesdienste gehen. Ich komme mir oft vor, als sei ich bei einer politischen Veranstaltung. Gepaart mit moralischen Appellen bekomme ich zunehmend ein schlechtes Gewissen und weiß ja zum Glück, dass am Ausgang eine Spendenbüchse steht. Das beruhigt mich ein wenig. Lese ich Gemeindehefte wird von allem, aber wirklich allem berichtet – nur von Gott und Jesus lese ich wenig. Vielleicht noch als Monatsspruch oder Rechtfertigung für irgendein Projekt. Selbst der Begriff Auferstehung wurde zur Osterzeit symbolisch gedeutet und mit politischen Aktionen verbunden. Allen wird geholfen, alle kommen vor – sogar die Rettung unseres Planeten steht auf dem Plan. Und wo bleibe ich? Scheint die Kirche kein Ort mehr für mich und Gott zu sein. Ach ja, ich soll ja mitmachen, mitgestalten. Was soll man da noch sagen?
Ich glaube, ich gehe da nicht mehr hin.“ 

Brauchen wir eine Reformation? 

Vielleicht braucht es heute weniger Veränderung in dem Sinne, wie es der Zeitgeist uns vorlebt und das Gespräch erzählt, sondern was das Fundament unserer Kirche ist: 
Der Glaube an Gott in Jesus Christus. Die Liebe als Kennzeichen des christlichen Glaubens und die Hoffnung über den Tod hinaus. 
 
Es kann hilfreich sein zu schauen, wie es dazu kam, dass im späten Mittelalter die damalige Kirche den Blick auf das Wesentliche und auf das Volk verloren hatte. Das diese Kirche ständig mit der weltlichen Macht küngelte und dafür viel Christliches über Bord warf. 
Gott sei Dank gab es daneben immer Menschen, die nicht mitmachten. Menschen wie z.B. Martin Luther. 
Apropos Luther:
Seine sogenannte Lutherrose bringt den Glauben sehr gut auf den Punkt.
Sie ist ein Symbol für die evangelisch-lutherische Kirche. 
Früher diente sie Luther als Siegel für seine Briefe. 
 


           Das Kreuz im roten Herzen zeigt, dass wir den Glauben an den 
           gekreuzigten Jesus in unserem Herzen verankern sollen.
Die weiße Rose, die das rote Herz umschließt, ist Symbol für Glaube, Trost und Frieden. 
Der blaue Hintergrund erinnert an die himmlische Freude. 
Und der goldene Ring, der alles umfasst, zeigt die himmlische
Ewigkeit bei Gott.  

In diesem Sinne wünsche ich 
einen besinnlichen Reformationstag!

Ihre Antje Rösler




Neues Storchennest






  






Angedacht zum neuen Jahr 2021

Was sind das für Zeiten.

 Wer hätte noch vor ein paar Jahren gedacht, dass wir Menschen voneinander Abstand halten sollen.
Ja, das wir uns aus dem Weg gehen müssen? 
 Läden, Restaurants, Hotels, sogar Schulen und Kitas schließen.
 Gottesdienste, Gemeindefeiern  entfallen, und sogar  Weihnachten sollte öffentlich nicht stattfinden?

Und alles, wegen eines Virus, das unser Land
und die Welt befallen hat.
Wohl keiner von uns hätte das sich vorstellen
oder gar vorher sagen können.
Nun, Weihnachten gab es in Rossow – als mobile Christvesper. Wir sind zu den Menschen gegangen. Das war gut. Für uns und für die anderen.

Die Herausforderungen für das Jahr 2021 sind hoch: 
Klar zu kommen mit einer Krankheit, die alles in Atem hält. Nicht zu verzagen, wenn wir uns sorgen, wie es weitergeht in unserem Land. Trotz allem Mut und Kraft zu schöpfen. 
 Zeitlose Fragen wieder aufnehmen:
Von wem lasse ich mich leiten. Wem kann ich vertrauen? 
Der Politik, der Wissenschaft, der Kirche?

Was auch immer gesagt wird, eines ist sicher: das nichts sicher ist.
Wir wissen nicht was kommt.
Wir können manches erahnen oder uns wünschen,
 aber wissen tun 
wir es nicht. 

Auch Wissenschaft und Fortschritt sind nur vorläufig. 
 Wer ehrlich ist, wird nichts anderes denken oder gar behaupten. 

Kirche im Jahr 2021 

„Wo ist sie? -  höre ich in diesen Wochen fragen.“
 Schafft sie sich ab?
Verbirgt sie sich hinter Verwaltung, Projekten
und vielen anderen Engagements?
Die Kirche präsentiert sich mittlerweile so vielfältig wie überall. 
„Doch was ist daran Kirche?“ wird weiter gefragt.
Wo ist die Kraft ihres Ursprungs?
„Ich sehe dasselbe, was ich überall sehe: 
Angst und Sorge; wenig Frohsinn,  moralische Appelle. Kaum Hoffnungszeichen über weltliche Dinge hinaus.“

"Die Kirche soll Menschen an Jesus Christus binden, indem sie Geschichten vom Glauben erzählt. Und zwar so, dass es Menschen interessiert, weil sie merken, dass es etwas mit ihrem Seelenheil zu tun hat." sagt Andreas Kahnt (Deutsches Pfarrerblatt 8/2020)

Gott ist unser höchstes Gut. Gott in Jesus Christus. Nicht die Gesundheit, nicht die Wissenschaft, nicht die Kirche.

Was trägt mein Leben, was gibt mir Hoffnung in meinen schlimmsten Stunden, im Schmerz, in Einsamkeit, in der Not?
 
Von christlicher Hoffnung zu erzählen - durch persönliche Nähe - das ist  eine  der  Aufgaben  der Kirche in all ihrer Vielfalt. Sie lebt von uns Menschen. Denn wir sind die Kirche. Wir, die wir getauft sind und im Sinne von diesem Jesus handeln.  

Lassen wir uns das von niemanden nehmen, von keiner Politik und schon gar nicht von einem Virus.
 
Ihre Antje Rösler
 









Wahl zur Kirche des Jahres 2020 !


>>Platz 3 - Rossower Dorfkirche
<< 






Spendenkonto der Ev. Kirchengemeinde Rossow

Evangelische Kichengemeinde Rossow
IBAN DE33 3506 0190 1567 1150 18
Verwendungszweck: Spende
 





Sanierung des Kirchenschiffes 2019










auf dem Weg zur Baustellenandacht







auf dem Dachboden gefunden









Sanierung des Kirchturms 2018












 
 und

STIFTUNG KIBA