Kirche Rossow
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Angedacht im Advent

Advent - die Zeit des Wartens

Es kommt noch was!

 

Als aber die Männer zu ihm kamen, sprachen sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und lässt dich fragen:Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?
Lukas 7,20

 

Warten gehört zu unserem Leben.

Wir warten auf den Zug, auf einen Arzttermin, im Einkaufsmarkt;
auf schönes Wetter, auf eine andere Politik, auf bessere Zeiten;
auf das Glück, auf das Leben, auf den Tod.

Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen,

Beim Warten wird die Zeit fühlbar. Einhergehend mit einer ungewollten Passivität, die wir oft als belastend erleben.

Doch diese Last, so sagt die Bibel, gehört dazu!

Und manchmal gilt es auch die Zeichen der Zeit zu erkennen.

Die kommende Adventszeit ist eine Zeit des Wartens. Mit jedem geöffneten Türchen am Adventskalender, jeder Kerze am Adventskranz kommen wir dem Ziel näher.

Kinder warten auf die Geschenke des Heiligen Abends, viele Menschen warten auf harmonische Feiertage mit der Familie, wenigstens aber auf etwas Besinnlichkeit und Ruhe.

Wir warten auf eine besondere Atmosphäre bis zum Weihnachtsfest.

 

Advent ist aber noch mehr. Das lateinische Wort „Advent“ bedeutet Ankunft, aber auch Warten auf eine Ankunft. Gemeint ist die Ankunft des Sohnes Gottes auf dieser Erde. Auf Jesus.

Auf das, was noch kommt.

Es ist also nicht nur das geschichtliche Ereignis dieser Geburt gemeint,
das wir Christen Jahr für Jahr feiern.

Der Advent ist zugleich Ausdruck der Erwartung, dass Jesus Christus wiederkommt, so wie er es in seinen Reden und Gleichnissen angedeutet hat und wie es auch an anderen Stellen der Bibel angekündigt ist. 

 Wenn die Zeit gekommen ist.

 

Das Wort „Advent“ baut somit eine Brücke bis zum Ende der Zeit.

Das ist die Hoffnung und der Trost und der Glaube:

Es kommt noch was!

 

Dietrich Bonhoeffer hat das so ausgedrückt: 

„Advent heißt warten können: Warten ist eine Kunst, die unsere ungeduldige Zeit vergessen hat. Sie will die reife Frucht brechen, wenn sie kaum den Sprössling setzte; aber die gierigen Augen werden nur allzu oft betrogen, indem die scheinbar köstliche Frucht von innen noch grün ist, und respektlose Hände werfen undankbar beiseite, was ihnen so Enttäuschung brachte.

 

Auf die größten, tiefsten und zartesten Dinge in der Welt müssen wir warten, da geht’s nicht im Sturm,

sondern nach den göttlichen Gesetzen

des Keimens und Wachsens und Werdens.“



 




Unsere Kirche braucht Ihre Unterstützung !

Seit über 500 Jahren steht die Rossower Kirche in unserem Dorf.
Unsere alte Kirche ist Wahrzeichen des Dorfes, Zentrum des kirchlichen Lebens
und ein kultur- und kunsthistorischer Schatz.

Viele Menschen aus der Gemeinde und darüber hinaus haben eine ganz persönliche Beziehung zu der Kirche, in der sie getauft, konfirmiert oder getraut worden sind.

Auch in der Zukunft soll die Rossower Kirche ein Ort bleiben, an dem Menschen Gottes Nähe und Segen erfahren, Ruhe und Einkehr finden,
sowie mittelalterliche Geschichte erkennen können.

Der erster großer Schritt ist getan, der Glockenturm wurde saniert 
und die beiden alten Glocken repariert.
Tages- und Wochenendgeläut sind wieder zu hören.

Leider können uns dieses Jahr nicht alle Förderprogramme und Stiftungen  wie geplant unterstützen, so dass wir auch auf Spenden angewiesen sind.
Die Rossower Kirchengemeinde wird ihr Vermögen von 60.000 Euro,
das über Jahrzehnte angespart wurde, vollständig ausschöpfen.
Das wird für die Sanierung des Kirchenschiffes und weitere Bauvorhaben,
wie z.B. ein Kiesweg auf dem Friedhof, nicht reichen.

Wenn Sie die Kirche bzw. den Friedhof unterstützen möchten, können Sie gerne spenden.

Evangelische Kichengemeinde Rossow
IBAN DE33 3506 0190 1567 1150 18
Verwendungszweck: Spende
 





Sanierung des Kirchenschiffes 2019












auf dem Weg zur Baustellenandacht













auf dem Dachboden gefunden









Sanierung des Kirchturms 2018












 
 und

STIFTUNG KIBA